Für die gemeinsame Entwicklung mit Dario und eigene Open-Source-Projekte betreiben wir seit Mitte August einen eigenen Forgejo-Server.
Warum ein eigener Server
Forgejo (ein Fork von Gitea) bietet eine GitHub-nahe Oberfläche mit Pull Requests, Code-Review, Issues und einer eigenen Paket-Registry – ideal, um gemeinsame Bibliotheken zwischen Projekten zu teilen, statt DLLs händisch zu kopieren. Firmenprojekte bleiben privat, einzelne Open-Source-Projekte lassen sich bewusst öffentlich schalten.
Sicherheit statt fail2ban
Ein öffentlich erreichbarer Git-Server ist ein beliebtes Ziel für automatisierte Anmeldeversuche. Der naheliegende Reflex wäre fail2ban – wir haben uns bewusst dagegen entschieden: Hinter einem Reverse Proxy sieht der Dienst die echte Angreifer-IP nur noch im HTTP-Header, nicht mehr auf Netzwerkebene. Eine Firewall-Regel gegen diese IP würde nie greifen, weil auf dem Server ohnehin nur der Proxy als Absender ankommt – ein Schutz, der aussieht, als funktioniere er, und nichts tut. Stattdessen sitzt die Ratenbegrenzung direkt im Reverse Proxy selbst, wo sie tatsächlich wirkt.
Was jetzt möglich ist
Eigene Werkzeuge, Firmenprojekte und öffentliche Beiträge liegen jetzt an einem Ort, mit vollständiger Historie und Zugriffskontrolle – ohne monatliche Kosten pro Nutzer.
Auch für Ihr Team interessant? Wir beraten Sie zu selbst gehosteten Entwicklungswerkzeugen.