Eigene Cloud statt Microsoft und Google: Wie wir auf Nextcloud umgestiegen sind
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Eigene Cloud statt Microsoft und Google: Wie wir auf Nextcloud umgestiegen sind

· Holger Klink

Für Firma und Familie brauchten wir einen Ort für Dateien, Kalender und gemeinsame Dokumente – ohne US-Anbieter. Die Wahl fiel auf Nextcloud All-in-One.

Warum eine eigene Cloud

OneDrive, Google Drive, Dropbox – bequem, aber die Daten liegen bei fremden Konzernen, oft außerhalb der EU. Für neun Nutzer aus Firma und Familie haben wir uns deshalb für eine selbst gehostete Alternative entschieden: Nextcloud All-in-One (AIO), ein fertig abgestimmter Verbund aus Nextcloud, PostgreSQL, Redis, Collabora Online für Office-Dokumente im Browser, Nextcloud Talk für Video und einem Whiteboard – alles als Docker-Container, alles auf eigener Infrastruktur.

Der Praxistest kam schneller als gedacht

Kurz nach der Einrichtung fiel bei uns kurz der Strom aus. Der Docker-Host war schneller wieder online als das Netzlaufwerk, auf dem die Nextcloud-Daten liegen – Nextcloud erkannte die fehlende Freigabe und ging aus gutem Grund in eine Neustart-Schleife, statt mit unvollständigen Daten weiterzulaufen. Kein Datenverlust, aber ein manueller Eingriff war nötig. Daraus haben wir einen systemd-Wächter gebaut, der genau dieses Muster künftig automatisch erkennt und heilt, ohne dass jemand nachts eingreifen muss.

Was das für Sie bedeutet

Aus einem Ausfall wurde eine robustere Architektur – genau das Prinzip, nach dem wir auch bei Kundenprojekten vorgehen: nicht nur aufsetzen, sondern beobachten, was im Ernstfall passiert, und daraus lernen. Sie möchten wissen, wie Ihre Dateiablage DSGVO-konform und ohne US-Anbieter aussehen könnte? Sprechen Sie uns an.

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