Die ehrliche Bestandsaufnahme: Wo unsere Datensicherung wirklich stand
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Die ehrliche Bestandsaufnahme: Wo unsere Datensicherung wirklich stand

· Holger Klink

Eine Migration ist auch eine Gelegenheit, unbequeme Wahrheiten aufzudecken. Bei uns war das die eigene Backup-Strategie.

Der Befund

Bei der Inventur unserer eigenen Infrastruktur fanden wir einen blinden Fleck: 3,2 Terabyte produktive Nextcloud-Daten liefen ohne jede aktive Sicherung. Die einzige Absicherung war ein altes, VM-basiertes Backup-System – das war seit längerem stillschweigend ausgefallen, ohne dass es jemandem aufgefallen war.

Was schon steht

Für unsere Kerndienste – Kimai, ERPNext, die Wissensdatenbank, den Git-Server – laufen inzwischen regelmäßige, geprüfte Anwendungssicherungen. Die große Dateisicherung der Nextcloud-Daten ist der nächste, größte offene Punkt.

Die Frage, die wirklich zählt

Ein Backup, das niemand zurückgespielt hat, ist eine Vermutung, kein Beweis. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht „Läuft ein Backup?“, sondern: Wann haben Sie zuletzt eine echte Rücksicherung getestet? Bei uns war die ehrliche Antwort „nie“ der Anlass, das zu ändern.

Wann haben Sie zuletzt geprüft, ob Ihre Sicherung im Ernstfall tatsächlich funktioniert? Wir machen den Test mit Ihnen.

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