20 Jahre verstreuter Code: Wie wir unsere Projekte digital archiviert haben
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20 Jahre verstreuter Code: Wie wir unsere Projekte digital archiviert haben

· Holger Klink

Firmen-Quellcode lag über zwei Jahrzehnte verteilt auf VMs, Netzfreigaben und in der Cloud. Wir haben ihn systematisch auf den eigenen Git-Server zusammengeführt.

Die Ausgangslage

Nach über 20 Jahren Projektarbeit war unser Quellcode an vielen Stellen verstreut: alte Server-VMs, Netzfreigaben, mehrere Azure-DevOps-Organisationen. Redundant, teils mit Historie bis 2017, ohne einheitliches System.

Die Methode

Statt alles pauschal zu kopieren, haben wir jeden Fund in sechs Kategorien einsortiert – aktiv, archiviert, redundant, Kundencode, unklar, Datenmüll – und dann per git clone/push --mirror mit vollständiger Historie auf den eigenen Forgejo-Server übertragen. Leitsatz dabei: Das Datum eines Ordners sagt nichts, nur der Commit-Hash zählt – Ordner-Zeitstempel lügen bei kopierten Daten, die Git-Historie nicht.

Eine Lehre aus einem Beinahe-Verlust

Bei der Migration wäre eine Azure-DevOps-Organisation beinahe gelöscht worden, bevor die vollständige Sicherung stand. Nichts ist verloren gegangen – aber es war eine deutliche Erinnerung: Erst sichern, dann aufräumen, nie umgekehrt.

Auch bei Ihnen liegt Code verteilt über Jahre und Systeme? Wir bringen Ordnung hinein, ohne Historie zu verlieren.

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